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Katrin's Blog
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Wizo - die letzte Sau

Verschämt wischt sich Willi
eine Träne aus den Augen,
denn keiner soll mitbekommen,
daß er traurig ist.
Doch heut hat sogar der harte Paul
einen Kloß im Hals,
denn heute verrinnt des alten Schlachthofs
letzte Frist.
Seit über 30 Jahren wurde hier geschlachtet
den Schweinen und den Kälbern
mit Können und mit Leidenschaft
der Garaus gemacht.

ref.:

Und jetzt spritzt das warme Blut
aus dem Hals der letzten Sau
und mit ihr stirbt ein kleines Stück
Geschichte unsrer Stadt
Der Sau ist es egal, doch wir wissen es genau:
Der Bagger macht viel mehr als nur
den alten Schlachthof platt.

Die letzten Griffe sind Routine
schon zigtausendfach geübt
und doch ist alles anders als die vielen Mal zuvor
Elektroschock und Kehlenschnitt
verlaufen in Unwirklichkeit
und allen ist der Magen flau
beim Blick aufs Schlachthoftor
denn heute wird zum letzten Mal
das Schlachtvieh reingebracht
betäubt, geschlachtet und zerlegt
und für den weiteren Gebrauch fertig gemacht
Und jetzt spritzt das warme Blut....

Es wird nie mehr, so wie bisher
alles vergeht, nur die Erinnerung besteht.
Und jetzt spritzt das warme Blut...

 

Sehr tolles Lied *mag* -besonders wenn es der Freund auf der Gitarre in seiner eigenen Interpretation spielt.

29.9.09 07:40


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Was ich ändern will...

Ich sage nie wieder, dass ich z.B. im Internet dies und jenes gesehen habe, das voll lustig war und dann bringe ich aber nicht mehr zusammen, was da genau stand. Das ist mir so peinlich, echt! Ich will ab jetzt nur noch was erzählen, dass ich auch genau weiß und erklären kann. Bzw. ich überlege ob ich das jetzt überhaupt erzählen kann, weil ich es noch zusammenbringe oder nicht und dann tu ich es je nach dem.

 

So z.B. kann ich auch nicht sagen, die Piraten sind gegen das Patenrecht, wenn ich nicht fundiert belegen und erklären kann, wieso genau.

19.9.09 17:52


Piratenpartei Deutschland - Zur Reform des Patentrechts

Die Patentierbarkeit solle reduziert werden, insbesondere in den Bereichen Software, Gentechnik und Geschäftsideen, da dies in einigen Fällen bereits zu absurden Patenten geführt habe und grundsätzliche Zweifel an den positiven Effekten dieser Patente bestünden.

Die Piratenpartei Deutschland fordert eine Reform des Patentsystems, da dieses nicht nur Innovation stärker behindere als schütze, sondern auch Monopole schaffe mit entsprechender (oft negativer) Wirkung auf die Märkte (Preise, Beschäftigte) und vor allem auf kleine Unternehmen. Außerdem würden Patente zunehmend rein zum Zwecke der Zugangsbeschränkung für andere auf einen Markt genutzt und nicht mehr zur direkten Verwertung beziehungsweise Reamortisation einer getätigten Investition.

Damit würde der eigentliche Sinn und Zweck des Patentrechts ins Gegenteil verkehrt. Das Patentrecht schütze so weniger geistiges oder/und kreatives Eigentum, sondern diene in der Hauptsache der Absicherung von Machtpositionen großer Firmen.

(Quelle: wikipedia.de)

Patent-Theorie
Das Patentwesen entstand, um Erfindungen vor Nachahmungen zu schützen und so dem ursprünglichen Erfinder eine angemessene Bezahlung zu sichern. Um die Forschung voranzutreiben zwingt das Patentwesen aber gleichzeitig den Erfinder, seine Erfindung offenzulegen (um den Schutz zu erhalten) - dadurch wird seine Erfindung für andere Erfinder zugänglich und erweiterbar.

Patent-Realität
Leider erfüllt das Patentwesen diese Erwartungen nur sehr eingeschränkt, es ist viel mehr ein juristisches Werkzeug geworden um andere Firmen zu blockieren und Monopole zu sichern, und solange die Patentierung einer Erfindung läuft (Dauer derzeit 2 Jahre [für das Eintragen]) ist die Erfindung nicht zugänglich und daher nicht für die weitere Forschung verfügbar, was die Forschung stark bremst.

Arbeitet man mit einem sehr stark vereinfachten Modell, so erfüllt der Patentschutz durchaus seine Erwartungen, erweitert man das Modell aber, so stellt man fest, dass der Patentschutz die Forschung hemmt - was mitunter sogar zu niedrigeren Einnahmen für den Patentinhaber führt. (siehe Verweise)

Patente in der High-Tech-Industrie
Die Industrie selbst hat bereits erkannt, dass das Patentsystem nicht optimal ist:

Die meisten Unternehmen geben bei Umfragen an, ihre Patente nur „defensiv“ zu nutzen, dass heisst um sich damit vor Patentklagen anderer Firmen zu schützen. Des weiteren ist ein sogenanntes „Cross-Licensing“ üblich. Hierbei werden gegen eine geringe Lizenzgebühr sämtliche Patente des Unternehmens, meistens inklusive zukünftiger Patente, lizensiert; dieses erfolgt gegenseitig - zwischen den Vertragspartnern ist der Patenschutz also praktisch aufgehoben.

Vorteile einer „patentfreien“ Situation
Welche Vorteile ergeben sich also aus einer Aufhebung des Patentschutzes (gegebenenfalls zwischen Vertragspartnern)?

  • Gemeinsame Verbesserung und Weiterentwicklung: Entwickelt das „nachahmende“ Unternehmen die Erfindung weiter und verbessert sie, so profitiert davon automatisch auch das Unternehmen das die Erfindung ursprünglich gemacht hat; durch das bereits vorhandene Know-How ist es für das erste Unternehmen viel einfacher die Verbesserungen zu übernehmen, als für das zweite Unternehmen, die ursprüngliche Erfindung zu kopieren
  • Bessere Verbreitung: Dadurch, dass die Erfindung von mehreren Unternehmen eingesetzt wird, wird sie zum Standard, die Chancen dass sich die Entwicklung gegen andere Standards durchsetzen kann ist höher, das Risiko einen „Flop“ zu entwickeln und in diesen zu investieren ist dadurch geringer
  • Bessere Qualität: dadurch dass die Erfindungen von allen Unternehmen eingesetzt werden können, haben die Produkte aller Unternehmen eine höhere Qualität
  • Bessere Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten: Da auf eine große Menge von Entwicklungen zurückgegriffen werden kann, auf die neue Entwicklungen aufsetzen können, besteht kein Interesse daran, die Erfingungen anderer Unternehmen zu umgehen

Warum also IT-Patente?
Warum fordern also einige Firmen den bereits bestehenden Schutz durch das Urheberrecht um einen Schutz durch Patente zu erweitern? Will die IT-Industrie damit „professioneller“ wirken? Wollen hier einzelne Personen maximalen Profit aus ihrer Arbeit „herausschlagen“?

Die einzigen die von IT-Patenten wirklich profitieren werden, sind die Patentanwälte und sehr große Konzerne.

Große Firmen besitzen Unmengen von Softwarepatenten, mit denen sie kleinere Konkurrenten und Open Source Software förmlich "wegbomben" können. Diese Situation wird verstärkt, durch die Misere des Europäischen Patentamts (EPA): Da sich das EPA durch Patentanmeldungen finanziert und die Patentprüfer, durch den Sparzwang, nur sehr unzureichend prüfen können, werden sehr viele ungültige Patente erteilt. (z.B. Trivialpatente oder Patente auf Methoden die schon früher angewandt wurden.)

Nachteile von Patenten

  • Verzögerung bei der Forschung: Bis ein Patent eingetragen ist (derzeit 2 Jahre) werden die zu Grunde legenden Ideen nicht veröffentlicht - sind also für weitere Forschungen nicht verfügbar
  • Veraltete Patente: In der Informatik können Patente wesentlich schneller überholt und veraltet sein; hier sind 2 Jahre [bis das Patent eingetragen ist] das selbe wie 10 Jahre für die Autoindustrie
  • Kosten: Die Kosten für Patentrecherche, -anwälte, -lizenzen, -anmeldungen schlagen zusätzlich zu Buche - und werden an den Endverbraucher weitergegeben
  • Schlechtere Software: Statt die lizenzpflichtigen und daher teureren Lösungen zu wählen, werden minderwertige Lösungen verwendet die keine oder geringerere Kosten erzeugen
  • Monopole: Patente ermöglichen Monopole, insbesondere für große Firmen in der Branche, die nicht von anderen Unternehmen gezwungen werden können, akzeptable Lizenzen zu vergeben

(Quelle: piratenpartei.de)

18.9.09 09:32


Was ist Kommunismus?

Was ist Kommunismus?

Früher, bevor es Nationalstaaten gab, also zur Zeit der Könige und Fürsten, war der Besitz unter den Menschen sehr ungleich verteilt. Während die einen im Luxus lebten und ihr Essen mit Blattgold verzierten, hatten die Bauern kaum etwas zu essen und verhungerten fast, besonders während schwerer Winter. Als Könige und Fürsten abgeschafft wurden und die Menschen in Staaten und Republiken zusammenlebten, besserte sich das ein kleines bisschen.

 Daraufhin haben sich schlaue Menschen Gedanken um das Zusammenleben von Menschen in einem Staat gemacht. Sie haben sich überlegt, welche Regeln gelten sollen, damit es möglichst vielen Menschen möglichst gut geht. Einer, der sich solche Gedanken gemacht hat, war Karl Marx (1818-1883, siehe Bild). Zusammen mit Friedrich Engels hat er 1848 das „Manifest des Kommunismus“ geschrieben.
 
Die Idee des Kommunismus ist, dass kein Mensch über einen anderen herrschen soll und dass nichts einzelnen Personen allein gehören soll, sondern alles dem Volk gemeinsam. Die Menschen sollen im Kommunismus alle politisch und wirtschaftlich gleich behandelt werden.
 
In einer kommunistischen Gemeinschaft soll jeder nach seinen Fähigkeiten arbeiten und nach seinen Bedürfnissen vom Vorhandenen nehmen.
 
Das heißt, Maschinen, die man zur Produktion von Sachen benötigt, gehören nicht einem Einzelnen. Sie gehören allen, beispielsweise der Gemeinschaft, die zusammen einen Bauernhof bewirtschaftet.
 
Im Kapitalismus, der Wirtschaftsform in der wir leben, kann man zum Beispiel eine Mühle besitzen und sein Geld damit verdienen, dass man diese Mühle vermietet. Oder wenn man genug Geld (=Kapital) hat, kann man sogar von den Zinsen leben, man arbeitet also gar nicht im eigentlichen Sinne.
 
Darum hat beispielsweise Fidel Castro nach der Machtergreifung Firmen und Unternehmen enteignet und verstaatlicht. Alles sollte dem Volk in Form des Staates gehören. Jeder sollte arbeiten müssen. Es sollte nicht möglich sein, dass jemand viel Geld oder Besitz in Form von Grundstücken oder Maschinen hat und er das Geld verleiht oder den Besitz zur Produktion zur Verfügung stellt und davon lebt.
 
Was ist Sozialismus?
 
Der Sozialismus war für Marx die Vorform des Kommunismus. Für ihn war der Sozialismus sozusagen die Zwischenstation von den unvollkommenen heutigen Gesellschaften hin zu einer perfekten kommunistischen Gesellschaft. Im Sozialismus waren noch nicht alle Ideale des Kommunismus verwirklicht, aber fast. Zumindest gab es kein Privateigentum an Produktionsmitteln mehr.
 
Im Kommunismus und Sozialismus herrscht die Planwirtschaft. Planwirtschaft heißt, dass alles nach einem von oben vorgegebenen Plan produziert wird. Wenn gerade etwas anderes benötigt wird, als das, was produziert wird, dann müssen die Menschen abwarten, bis die Produktionsvorgaben geändert werden.
 
Im Gegensatz dazu gibt es die Marktwirtschaft, nach der wir leben. In der Marktwirtschaft stellen die Produzenten das her, was die Leute verlangen, das heißt, wofür es eine Nachfrage gibt.
 
Gut gemeint ...
 
ist aber was anderes als gut gemacht. Denn auch wenn die Ideen des Kommunismus oder Sozialismus eigentlich gar nicht so dumm sind, so hat es nie funktioniert, einen Staat konsequent nach solchen Regeln zu führen.
 
Denn immer gab es Menschen, die „gleicher“ als die anderen sein wollten, sie wollten nämlich doch herrschen und eigenen Besitz haben. Das waren meistens die Leute, die in der Politik das Sagen hatten. Wenn jemand damit nicht einverstanden war, dann galt das als ein Verbrechen. Er wurde ins Gefängnis gesteckt und oft sogar gefoltert und umgebracht.
 
Und wenn einem selbst nichts gehört, dann ist man auch nicht dazu motiviert, sich um den Erhalt der Dinge zu kümmern. Deshalb war auch vieles sehr verlottert und kaputt in so genannten kommunistischen Staaten.
 
So sind die guten Ideen an denen gescheitert, für die sie gemacht wurden, nämlich an den Menschen.
 
Übrigens ...
 
Ihr habt bestimmt schon von „rechter“ und „linker“ Politik gehört. Die oben geschilderten Ideen werden als „links“ bezeichnet.
 
Die Bezeichnungen „links“ und „rechts“ für bestimmte politische Richtungen stammen aus dem 18. Jahrhundert. Denn in der französischen Nationalversammlung von 1789 hatten die Leute ihre Sitzplätze entsprechend ihrer politischen Gesinnung. 
 
Quelle: www.wasistwas.de

17.9.09 09:52


Alter Ego

Bedeutung:

"Zweites Ich"

 

17.9.09 08:45


Polemik

Bedeutungen: [1] öffentlicher, meist scharfer und unsachlicher Meinungsstreit im Rahmen politischer, literarischer oder wissenschaftlicher Diskussionen. [2] unsachlicher Angriff
16.9.09 10:09


Ein Chauvinist...

Bedeutungen:

[1] Jemand mit übertriebener Abneigung gegenüber einer oppositionellen Gruppe von Personen

[2] Jemand mit extrem sexistischer Einstellung; jemand mit übersteigertem Männlichkeitsgefühl

[3] Jemand mit exzessivem Patriotismus, bzw. Nationalismus; jemand mit übersteigertem Nationalismus

15.9.09 19:26


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